CHARLIE-Wave

Der Handel nach Wellenmustern wird allgemein auch als Bewegungshandel bezeichnet. Ob Markttechnik, Dow Theorie oder Elliot-Wellen, all diese Ansätze versuchen den Chartverlauf eines Wertes über Wellenverläufe abzubilden. Um Charlie diese Art der Analysen zu vermitteln, werden zunächst die Gemeinsamkeiten aller Ansätze identifiziert und in einem Charlie-Wave Ansatz zusammengefügt.

Wellenlinien im Chart sollen den häufig diffusen Kursverlauf auf die wesentlichen Bewegungen reduzieren. Nicht jedes kleine Auf- und Ab im Kursverlauf ist für die Analyse entscheidend; vielmehr kommt es auf die wirklich wichtigen "großen" Bewegungen an. Dazu werden lokale Hochs mit lokalen Tiefs mittels eine Linie verbunden. Der Verlauf der Linien bzw. der Wechsel der Hoch- und Tiefpunkte ergibt den dann vereinfachten Verlauf eines Wertes.

Was nun als eine "große" Bewegung bezeichnet werden soll ist nicht genau definiert. Je größer man den Zeitrahmen wählt, der analysiert werden soll, umso abstrakter bzw. größer sollen die Wellen gezeichnet werden. Es macht also einen Unterschied, ob man den FDAX Verlauf der letzten 8 Wochen oder der letzten 20 Jahre auswertet. Dieses "Problem" findet man in allen Bewegungshandelmethoden umgesetzt. In der Markttechnik nennt man es "Trendgröße", bei Dow wird von einem "Primär-, Sekundär- und Tertiärtrend" gesprochen. Der Zweck ist jedoch stets der gleiche. Auch dieses muß Charlie lernen!

In den Entwicklerkonferenzen zu diesem Thema erarbeiten wir die thematischen Grundlagen, programmieren einen Charlie-Wave-Indikator und suchen (mithilfe eines "Tester"-Skriptes) nach ausbeutbaren / profitablen Mustern und Konstellationen für den Echtgeldhandel.

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